Stress ohne Ende

Unser Leben ist geprägt von ständigen Veränderungen: Kraftvolle- und kraftlose Phasen wechseln sich ab; auf gesellige Abschnitte folgen Zeiten, in denen wir die Einsamkeit suchen; auf angespannte Lebensabschnitte folgen Zeiten der Ruhe und Entspannung. Das gilt für unser körperliches Leben ebenso, wie für unsere Psyche.

Oft werden diese natürlichen Zyklen aber durch uns selbst oder unsere Umgebung gestört oder verhindert. Wir haben einen sehr einseitigen Anspruch an unser Leben entwickelt, der uns lähmt: Nur noch stark und leistungsfähig sein! Immer verfügbar! Das hält kein Mensch auf Dauer aus.

Die Warnsignale unseres Körpers werden einfach ignoriert. Wir beruhigen uns mit vielfältigen Ablenkungen und vollen Terminplänen. Wir wollen nur zu gern übersehen, wie tägliche Belastungen und Frustrationen uns immer mehr die Freude und die Kraft am Leben nehmen. Wir vermeiden den Blick in uns selbst. Zu unseren wahren Wünschen und Bedürfnissen.

 

Der Weg in den Burnout

"Das wird schon wieder..."


Doch schleichend und unbemerkt verliert man seine Kraft, seine Motivation und seine Lebensfreude. Na klar, es ist ja auch viel zu tun, da bleiben nur wenige Freiräume, das ist ja alles ganz normal...

Der eigene Akku braucht immer mehr Zeit um sich aufzuladen, ein Wochenende reicht kaum noch, der Weg zur Arbeit fällt immer schwerer...

Ursache für diese Zustände, die sicherlich den meisten Menschen sehr bekannt vorkommen, sind innere Fragen, versteckte Ängste und unbewusste Sorgen, die mit etwas Unterstützung eigentlich relativ schnell beantwortet werden könnten. Aber statt sich schnell Hilfe zu organisieren und das Problem zu beseitigen, wird es von vielen Menschen nicht ernst genommen und immer wieder zur Seite geschoben.

 

"Ich habe nur so eine Phase..."

 

Die schlimmen Erkrankungen, zu denen eine Burnout - Belastung führen kann, entstehen überwiegend aus dem permanenten Ignorieren von Warnzeichen. Es ist wie mit den Stress- Warnsignalen des Körpers, mit denen er uns teilweise recht deutlich die eigene Überlastung signalisiert, wie Zittern, Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen, Unruhe, Schlaf- und Verdauungsstörungen, Gereiztheit, Konzentrationsschwäche, Magenprobleme etc.

All diese Warnsignale werden auch von den meisten Menschen schlichtweg ignoriert. In das normale Leben integriert: So ist das halt...

In manchen Seminaren müssen Menschen wieder lernen, wie sich ein stressfreier Körper anfühlt, weil sie das einfach nicht mehr kennen. Deshalb in einer kleinen Abwandlung des klugen Satzes von Sydney J.Harris: "Die richtige Zeit zum Ausruhen ist dann, wenn du sie nicht hast":

 

Die richtige Zeit etwas für sich selbst zu tun ist dann, wenn man sie nicht hat.

 

Wenn sie noch mehr zu diesem Thema lesen möchten, empfehlen wir Ihnen den Text: Burnout - Gefährdung oder Schreckgespenst?

 

 

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